Neues aus dem DG-Baubüro Preetz

Baubüro Deutsche Glasfaser
Lange Brückstrasse 26
24211 Preetz

Drei neue Dinge gibt es zu vermelden aus dem Baubüro von Deutsche Glasfaser.
Die Eröffnung des Baubüros in der Lange Brückstrasse 26 in Preetz wurde gut angenommen. Der Zuspruch der Preetzer seit der Eröffnung am 17.10.2018 war entsprechend groß was sich nun auch in geänderten Öffnungszeiten niederschlägt.
Im Baubüro von Deutsche Glasfaser können alle Fragen rund den bestehenden Antrag für Glasfaserprodukte, um Neuanträge, den Ausbau in Preetz geklärt werden. Für die Fragen rund um den eigenen Glasfaser Hausanschluss kann ein Termin für die Hausbegehung vereinbart werden sobald es für das entsprechende Ausbaugebiet soweit ist.

Neue Öffnungszeiten im Baubüro Preetz

Das Baubüro mittwochs statt wie bisher bis 17:00 Uhr jetzt bis 18:00 Uhr geöffnet.

Technik-Nachmittag im Bau Büro Preetz

Am 07.11.2018 wird ein Technik Nachmittag im Bau Büro Preetz, Lange Brückstraße 26 durchgeführt, wo sich ab 14:00 Uhr alles um die Inhaus Verkabelung und viele weitere Themen dreht.
Am Technik Nachmittag können ausnahmsweise bis um 19:00 Uhr unter anderem Fragen geklärt werden wie:

  • Wer ist mein Ansprechpartner vor Ort?
  • In meiner Strasse wird schon gebaut, ich hatte aber noch keinen Hausbegehungstermin.
  • Wie wird der Glasfaseranschluss in meinem Haus / in meiner Wohnung installiert?
  • Kann ich noch einen FTTH-Glasfaservertrag bei Deutsche Glasfaser abschließen und die mindestens 750 € Ausbaubeitrag sparen?
  • Welche Zusatzleistungen bietet Deutsche Glasfaser noch an?
Einladung zum Technik-Nachmittag am 07.11.2018 von 14:00 bis 19:00 Uhr

Baubüro von Deutsche Glasfaser
Lange Brückstraße 26
24211 Preetz
Öffnungszeiten:
Mittwochs von 10:00 – 13:00 Uhr
und von 14:00 – 18:00 Uhr

Baubüro Deutsche Glasfaser
Lange Brückstrasse 26
24211 Preetz
Baubüro Deutsche Glasfaser
Lange Brückstrasse 26
24211 Preetz

neue Glasfaser-Stammtisch Termine

Seit dem letzten Glasfaser-Stammtisch am 28. Juni 2018 ist schon wieder etwas Zeit ins Land gegangen und es hat sich einiges getan in Preetz.

Es gibt also etwas zu erzählen und es geht wieder vorran in Preetz. Diesen Umstand nehmen wir zum Grund wieder zum Glasfaser – Stammtisch einzuladen.

Wir treffen uns daher an zwei Terminen am 25.10.2018 und 08.11.2018. Für den zweiten Termin am 08.11.2018 habe ich die Zusage von Herrn Bürgermeister Demmin und Frau Hamann von Deutsche Glasfaser erhalten anwesend zu sein.

20. Glasfaser – Stammtisch für Interessierte und Unterstützer
am 25.10.2018 um 19:00 Uhr

und

21. Glasfaser – Stammtisch für Interessierte und Unterstützer
am 08.11.2018 um 19:00 Uhr
mit Herrn Bürgermeister Demmin und Frau Hamann von Deutsche Glasfaser

jeweils im
Restaurant Bella Napoli bei Don Giovanni
Krichenstrasse 24
24211 Preetz

 

Deutsche Glasfaser eröffnet Baubüro in Preetz

09.10.2018, Preetz. Die Planungsphase für die notwendigen Ausbauarbeiten des Glasfasernetzes im Ausbaubereich Preetz 7 ist erfolgreich beendet. Die Kolonnen und Baumaschinen stehen auf Startposition. Für alle Fragen rund um den Ausbau wird es einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort geben. Am 17.10.2018 eröffnet das Baubüro von Deutsche Glasfaser in Preetz, Lange Brückstraße 26.

Ab 17.10.2018 können Kunden und Interessierte alle Fragen und Anregungen zum Bau und auch zu vertraglichen Themen im Baubüro von Deutsche Glasfaser klären. Die Mitarbeiter vor Ort beantworten gerne alle individuellen Fragen oder beraten Neukunden zu Verträgen und schließen diese auch vor Ort ab. Die Öffnungszeiten sind immer mittwochs von 10:00 – 13:00 Uhr und von 14:00 – 17:00 Uhr.

Über Deutsche Glasfaser Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Hauptsitz in Borken (NRW) plant, baut und betreibt anbieteroffene Glasfaser-Direktanschlüsse für Privathaushalte und Unternehmen. Sie engagiert sich bundesweit privatwirtschaftlich für die Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Mit innovativen Planungs- und Bauverfahren realisiert Deutsche Glasfaser in enger Kooperation mit den Kommunen FTTH-Netzanschlüsse schnell und kosteneffizient – auch im Rahmen bestehender Förderprogramme für den flächendeckenden Breitbandausbau. Ursprünglich von der Investmentgesellschaft Reggeborgh gegründet, agiert die Unternehmensgruppe seit Mitte 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des Investors KKR. Seit 2018 ist Deutsche Glasfaser als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland. Für den aktuellen Ausbauplan von einer Million Anschlüssen stehen rund 1,5 Milliarden Euro Kapital bereit. www.deutsche-glasfaser.de

Baubüro von Deutsche Glasfaser
Lange Brückstraße 26
24211 Preetz
Öffnungszeiten ab 17.10.2018:
Mittwochs von 10:00 – 13:00 Uhr und von 14:00 – 17:00 Uhr

Aufstellen des PoP (Point of Presence) für Preetz 7 und 8

Am 05. Oktober 2018 um 9:00 Uhr war es soweit. Der zweite PoP (Point of Presence) in Preetz für die Ausbaugebiete Preetz 7 und 8 wurde vom Tieflader in die vorbereitete Baugrube „Am Jahnplatz“ gestellt. Leider war ich etwas spät vor Ort und konnte nur noch die restlichen Arbeiten beobachten. Glücklicherweise stellte mir jemand seine Bilder vom eigentlichen Akt zur Verfügung. Danke hierfür  🙂

Im Anschluss sind Bilder von der Aufstellung des PoP in der Tapastraße 2, 24211 Preetz am 2. März 2017 zu sehen die ich seinerzeit machen konnte.

Am Ende dieses Beitrags habe ich noch zwei Videos eingefügt, die ich bei Youtube gefunden habe, wo zum Einen ein PoP aufgestellt und zum Anderen die Technik des PoPs erklärt wird. Letzeres Video finde ich sehr interessant.

Aufstellen des PoP am Jahnplatz in Preetz
Aufstellen des PoP am Jahnplatz in Preetz
PoP am Jahnplatz in Preetz
PoP am Jahnplatz in Preetz

Hier das Innenleben des PoP (Point of Presence) „Am Jahnplatz“. Noch ist nicht viel zu sehen.

Innenleben des PoP am Jahnplatz
Innenleben des PoP am Jahnplatz

Hier habe ich auch noch die Bilder der Aufstellung des PoPs in der Tapastraße 2, 24211 Preetz am 2. März 2017 für das Ausbaugebiet Polygon Preetz 1.

Baugrube des PoP Preetz 1 in der Tapastraße 2
Aufstellen des PoP in der Tapastraße 2, 24211 Preetz am 2. März 2017
Aufstellen des PoP in der Tapastraße 2, 24211 Preetz am 2. März 2017
Aufstellen des PoP in der Tapastraße 2, 24211 Preetz am 2. März 2017
Aufstellen des PoP in der Tapastraße 2, 24211 Preetz am 2. März 2017
Aufstellen des PoP in der Tapastraße 2, 24211 Preetz am 2. März 2017
Innenleben des PoP Preetz 1
Innenleben des PoP Preetz 1
Aufstellen des PoP in der Tapastraße 2, 24211 Preetz am 2. März 2017

Aufbau des PoP (Point of Presence) der Deutschen Glasfaser in Kerken-Nieukerk am 02.06.2017
Hier noch ein Zitat von Peter Lucassen, der dieses Video für die Glasfaser Bürgerinitiative in Kerken-Nieukerk bei Youtube hochgeladen hat.
„Fun fact: Der Upload der 950MB großen Datei dauert mit meiner aktuellen 16/1er DSL Verbindung 2 Stunden und 7 Minuten. Mit der zukünftigen 200 MBit Leitung der Deutschen Glasfaser ist das in 38 Sekunden erledigt. Und selbst die LTE Verbindung am Handy schafft heute schon echte 15Mbit Upstream, da sieht man mal wie DSL über Kupfer hier hinterher hängt…“

Technik Einblick in PoP-Hauptverteiler von Deutsche Glasfaser
hochgeladen bei Youtube von Peter Pernsteiner mit folgendem Kommentar zum Video:
In Zorneding bei München hat Deutsche Glasfaser im April 2018 begonnen, die ersten Teilnehmer kostenlos bis in die Wohnungen an ihr Netz anzuschließen. Eduard Hintermeier, Projektmanager für den Technik-Ausbau des Netzbetreibers, hat mir am 17.5.2018 ausführlich das Innenleben des PoP-Hauptverteilers im Zornedinger Ortsteil Pöring gezeigt und erklärt.

 

Besuch des Bauinfoabends für Preetz 7

Für den 25.09.2018 um 19:00 Uhr hat die Firma Deutsche Glasfaser in das PTSV Heim in der Lindenstraße 37, Preetz zum Bauinfoabend für das Ausbaugebiet Preetz 7 eingeladen.

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und der Saal bis auf den letzten Platz besetzt. Nach meiner groben Schätzung waren weit über 80 Personen im Auditorium anwesend.

FttH Glasfaserausbau in Preetz - Polygon 7FttH Glasfaserausbau in Preetz – Polygon 7

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einleitenden Worten unseres Bürgermeisters Björn Demmin.
Wie auch schon beim Stammtisch am 28. Juni im Restaurant Bella Napoli ging unser Bürgermeister auf die Probleme ein, die dazu geführt haben, das es erst jetzt nach einem Jahr Verzögerung es mit dem Ausbau in Preetz weiter geht.
Diese Verzögerung war dem Unternehmen geschuldet, welches den Tiefbau im Polygon Preetz 1 durchgeführt hat. Die Stadt hatte sich im Vorwege auch mit externer Unterstützung viele Gedanken gemacht wie der Tiefbau durchgeführt werden soll damit die Infrastruktur wieder so hergestellt wird wie es war und wie es sein soll.

Die seinerzeit in Preetz 1 durchgeführten Tiefbauarbeiten waren nicht so durchgeführt worden, dass eine Abnahme der Arbeiten durch die Stadt Preetz erfolgen konnte. Nach den geführten Gesprächen der Stadt Preetz mit der Geschäftsleitung von Deutsche Glasfaser ist mit der  Tiefbaufirma VPT ein neues Unternehmen für den weiteren Ausbau von Preetz gefunden worden. Jedoch kann der Weiterbau solange nicht starten bis die Abnahme in Preetz 1 nicht erfolgt ist. Nach Aussage unseres Bürgermeisters ist man gerade im Prozess der Abnahme und nach dem aktuellen Stand dürfte in Kürze die Abnahme erfolgen.
Die Stadt ist weiterhin skeptisch was den Ausbau angeht weswegen zunächst zwei Musterbaustellen (Musterstraßen) in Preetz bestimmt werden, die zunächst mit dem Tiefbau ausgebaut werden (wie von gut unterrichteten Quellen berichtet wird sollen dies voraussichtlich die Straßen Buchenweg und Lindenhof sein (Anm. d. Red.)).  Nachdem diese beiden Musterstraßen zur vollsten Zufriedenheit der Stadt durch die neue Tiefbaufirma hergestellt worden sind geht es mit dem eigentlichen Ausbau von Preetz 7 weiter.

Unser Bürgermeister Herr Demmin war zum Ende seiner einleitenden Worte sehr zuversichtlich, dass mit dem neuen Generalunternehmer und dem Projektleiter der Deutschen Glasfaser vor Ort hier in Preetz der weitere Glasfaserausbau in Preetz erfolgreich zu Ende gebracht werden kann. Die Stadt hat alle ihre Bedingungen für den weiteren Ausbau von der Deutschen Glasfaser erfüllt bekommen, die den Baustop seinerzeit verursachten. Der weitere Ausbau soll dann im Oktober dieses Jahres weiter gehen.

Der Sinn dieses Bauinfoabends ist es offene Fragen zu beantworten, was die Vertragsgestaltung, die einzelnen Anschlüsse angeht und um Kritik los zu werden. Herr Demmin appellierte abschließend an die Anwesenden, sollten die Fragen beantwortet und man selbst von dieser FTTH-Glasfaserlösung überzeugt sein, so solle man diese Überzeugung auch weiter geben an Freunde, Bekannte und Nachbarn nicht nur in Preetz 7, sondern auch in den anderen Polygonen von Preetz. Dieser Glasfaserausbau von Preetz steht und fällt mit der Beteiligung aller Bürger von Preetz. Herr Demmin selbst hat noch etwas zu warten bis der Ausbau in Preetz 8 los geht, aber auch hier wird es dann einen Bauinfoabend geben.

Nach den einführenden Worten des Bürgermeisters übernahm Herr Molitor die Führung durch den weiteren Abend. Er stellte sich als Projektleiter für die Baukommunikation und die Bauvermarktung des weiteren Ausbaus von Seiten der Deutschen Glasfaser vor.

Die weiteren Themen des Abend wären dann: Ausbau des Polygons Preetz 7, der Anschluss im Haus und das aktuelle Vertragsmodell von Deutsche Glasfaser. Zu diesem Zweck ist eine große Anzahl an Mitarbeitern der Deutschen Glasfaser vor Ort um aufkommende Fragen beantworten zu können.

Herr Molitor ging zunächst auf die Historie der Deutschen Glasfaser hier in Preetz ein.
Die Nachfragebündelung startete in Preetz im September 2016. Das „Bau-Go“ für den Bereich Preetz 7 und 8 ist im Mai 2017 verkündet worden, da die erforderlichen 40% erreicht wurden. Seinerzeit wurde auch bekannt gegeben, dass der Ausbau im November 2017 starten würde. Inzwischen haben wir Oktober 2018 und die Verzögerungen lagen zum Teil auch an dem seinerzeitigen Generalunternehmer, der die Baustellen nicht so hinterlassen hat wie es hätte sein sollen. Dies wollte niemand, nicht die Stadt Preetz und auch nicht die Deutsche Glasfaser. Aus diesem Grund hat es in der letzten Zeit mehere Gespräche zwischen der Stadt und Deutsche Glasfaser gegeben wo man sich auf die weitere Vorgehensweise verständigte. Wie eingangs erwähnt erfolgt zunächst die Abnahme von Polygon Preetz 1, anschließend werden die beiden Musterstraßen ausgebaut und danach startet der eigentliche Ausbau von Polygon Preetz 7 und anschließend Preetz 8. Der Ausbau der beiden Musterstraßen startet im Oktober 2018 mit der anschließenden Abnahme durch die Stadt Preetz.

Im ersten Schritt wird der neue Generalunternehmer VPT mit 15 Mitarbeitern vor Ort sein und zunächst die Musterbaustellen herstellen. Anschließend wird die Anzahl der Mitarbeiter aufgestockt damit sich der weitere Ausbau nicht hinzieht. In Preetz 7 und 8 werden rund 26 km Trasse verlegt. Im Polygon Preetz 7 sind 605 Haushalte und in Polygon Preetz 8 sind es rd. 1740 Haushalte die mit FTTH Glasfaser versorgt werden können.

Der POP (Point of Presence) ist „Am Jahnplatz“ am Freitag, den 05. Oktober 2018 um 9:00 Uhr aufgestellt worden. Dieser POP versorgt die beiden Polygone Preetz 7 und 8.

Aufbau des POP in Preetz 1 am 02.03.2017

Die Hausbegehungen in Polygon Preetz 8 starten ab KW 43 (22. Oktober 2018), hierzu wird im Vorfeld z.B. telefonisch mit den Kunden ein Termin vereinbart. Die Termine sind Montag – Freitag möglich und werden individuell abgestimmt. Die Mitarbeiter können sich mit einem Ausweis der Firma Deutsche Glasfaser ausweisen, wenn sie zur Hausbegehung erscheinen. Für diese Hausbegehungen sollte man sich ca. 15-20 Minuten Zeit nehmen sie können aber auch ausgedehnt werden sollte der Bedarf bestehen.

Die Mitarbeiter von Deutsche Glasfaser werden sich hierbei die Besonderheiten des Vorgartens notieren, z.B. ist die Zuwegung zum Haus nur 3 Meter lang oder 15 Meter lang, gibt es Besonderheiten auf dem Grundstück oder ist auf der Trasse von der Straße zum Haus zukünftig etwas geplant (Gartenteich, Blumenbeete o.ä.) was Auswirkungen auf die Trassenführung des Glasfaserleerrohrs haben kann.
Das Glasfaserleerrohr wird im Garten in einer Tiefe von 40 cm verlegt. Damit liegt das Kabel in einer Tiefe, wo kaum die Gefahr besteht eine vorhandene Versorgungsleitung zu treffen da diese Leitungen in der Regel in einer Tiefe von 1 Meter verlegt sind.
Auch wird besprochen wo das Glasfaserleerrohr ins Haus kommt. In der Regel ist dies der Hausanschlussraum in dem auch die anderen Versorgungsleitungen wie Glas-, Wasser-, Elektro-,  die Telekomleitung oder das Kabel von Kabelfernsehen ins Haus kommen. Es kann aber auch gerade bei Neubauten ohne Keller, wo z.B. der Hausanschlussraum mitten im Haus liegt vorkommen, dass das Glasfaserleerrohr an einer anderen Stelle ins Haus kommen muss. Hier kann es sinnvoll sein mit dem Glasfaserleerrohr, z.B. direkt im Büro ins Haus zu kommen.
Neben dem Ort für den HÜP (Hausübergabepunkt) wird auch besprochen an welcher Stelle der NT (Network Termination) gesetzt werden soll.
Wichtig ist hierbei zu beachten, dass zwischen HÜP und NT bis zu 20 Meter liegen können. Der Weg zwischen HÜP und NT ist hierbei vom Kunden vorzubereiten, damit das vorkonfektionierte Glasfaserkabel mit fest verbautem Stecker von den Mitarbeitern der Deutschen Glasfaser nur eingelegt werden muss. Die Vorbereitung kann darin bestehen, dass man selbst einen Kabelkanal oder ein Leerrohr verlegt oder von einem ortsansässigen Elektroinstallateur verlegen lässt. Nähere Informationen sollte man dem folgenden Link mit den Vorgaben für die Verwendung eines Leerrohrs entnehmen.
Dies alles sollte dem Mitarbeiter für die weitere Planung mitgeteilt werden. Diese Begehung wird protokolliert ggf. mit Skizzen und Fotos ergänzt und man erhält eine Kopie dieses Protokolls.

Während der Tiefbauarbeiten wird vom Generalunternehmen VPT einmal die klassisch offene Bauweise mit Graben oder das Bohrspülverfahren eingesetzt.


Ein Beispiel für das Bohrspülverfahren gefunden bei Youtube.

Nach Fertigstellung der Tiefbauarbeiten erfolgt zusammen mit der Stadt Preetz die Abnahme der wiederhergestellten Oberflächen.

Für die Verlegung des Glasfaserleerrohrs zum Haus wird i.d.R. eine Erdrakete verwendet. Hierzu wird am Haus und in der Straße eine Start- und Zielgrube ausgehoben. Bei schwierigeren Verhältnissen auf dem Grundstück sind ggf. auch mehrere Gruben auf dem Weg zum Haus auszuheben. Es kann aber auch die offene Bauweise mit Graben zum Einsatz kommen.


Ein Beispiel für das Verlegen des Glasfaserleerrohres mit Erdrakete gefunden bei Youtube.

Der Hausanschluss :

Für einen Hausanschluss mit nur einem Teilnehmer wird in das Glasfaserleerrohr auch nur eine Glasfaserleitung eingeblasen und im HÜP aufgelegt. Bei einem Haus mit Einliegerwohnung wo z.B. die Eltern unten und die erwachsenen Kinder oben wohnen und die Kinder einen Glasfaseranschluss bestellt haben wird auch nur eine Glasfaserleitung eingeblasen. Sollte es sich später ergeben, dass ein weiterer Glasfaseranschluss benötigt wird, so muss hierfür nicht mehr erneut gegraben werden. In diesem Fall wird in das vorhandene Glasfaserleerrohr eine weitere Glasfaserleitung eingeblasen und im HÜP mit aufgelegt. Vom HÜP aus kann dann ein weiterer NT versorgt werden. In einem HÜP können bis zu vier Glasfaserleitungen aufgelegt und entsprechend vier NTs versorgt werden.
Es ist also nicht notwendig gleich zu Anfang beide Wohnungen im Haus mit Glasfaser zu versorgen.

Der NT (Network Termination) :

Der NT ist ein aktives Bauteil, der zum Betrieb einen elektrischen Anschluss (Steckdose) benötigt. In ihm wird das Lichtsignal im vom HÜP kommenden Glasfaserkabel wieder ein elektrisches Netzwerksignal (LAN Signal) gewandelt. An den LAN Anschluss des NT wird über ein Netzwerkkabel der Router angeschlossen.
Wie der Hausanschluss mit HÜP und NT im Haus ausgeführt wird kann man am folgenden Beispiel des Anschlusses von Herrn Werth in Preetz 1 sehen.

Der Router :

Der Router kann ein eigener Router oder einer von drei DG- Routern, die über die Deutsche Glasfaser angemietet werden können, sein. Von der deutschen Glasfaser gibt es folgende Router:

  • Basic Router (aktuell z.B. Genexis Platinum 7840 ohne WLAN)

  • Classic Router (aktuell z.B. Genexis Platinum 7840)

  • Premium Router (aktuell z.B. AVM FRITZ!Box 7490)

Während für den Basic Router keine monatliche Zuzahlung erfolgt müssen für die beiden anderen Router (Classic und Premium) monatliche Mietzahlungen getätigt werden (Näheres findet man auf der Router-Webseite von Deutsche Glasfaser).

Bei der Auswahl des Routers sollte man sich nach den eigenen Bedürfnissen und Anforderungen an den Komfort richten.
Der Basic Router ist nur für etwas für Kunden ohne große Anforderungen an den Telefon- und Internetanschluss.
Der Classic Router bietet zusätzlich WLAN (Wireless Local Area Network)
Der Premium Router bietet zusätzlich zum Basic Router besseres WLAN, einen S0-Bus für vorhandene ISDN Geräte und eine DECT Basisstation.

Für einen eigenen Router empfiehlt die Deutsche Glasfaser aktuell die AVM Fritz!Boxen 7390 und 7490 aufgrund eigener Erfahrungen. Die AVM Fritz!Box 7590 sollte auch funktionieren ist aber aufgrund mangelnder Erfahrung nicht in der Liste der empfohlenen Geräte enthalten (Stand Sept. 2018). Es kann aber auch jeder andere Router verwendet werden, soweit er Gigabit-fähig ist und VoIP (Voice over IP) unterstützt. Dies können alle Anbieter weiterer Router sein wie D-Link, TP-Link, Netgear usw.

Die Kündigung des Altvertrags :

Sobald der neue FTTH Glasfaseranschluss installiert ist und funktioniert wird dieser Altvertrag von Deutsche Glasfaser beim Altanbieter gekündigt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass man als Kunde nicht plötzlich ohne Telefon- und Internetanschluss da steht.

Hierzu noch einen Hinweis: Es ist schon häufiger vorgekommen, dass der aktuelle Anbieter (z.B. die Telekom) selbst den bestehenden Vertrag kündigt, weil er den analogen oder ISDN Anschluss umstellen will auf VoIP (Voice over IP).
Die Telekom hatte schon im Jahr 2015 angekündigt alle analogen und ISDN Anschlüsse kündigen zu wollen. Siehe hierzu auch den Beitrag im „Focus“
Umstellung auf VoIP – Telekom zwingt Kunden neue Verträge auf vom 10.01.2015 . Wer heute noch mit diesen Anschlüssen von der Telekom in Preetz versorgt wird sollte sich dieser Möglichkeit bewusst sein.

alte Tarife und neues Tarifmodel:

Seit der Nachfragebündelung im Herbst 2016 sind inzwischen schon zweimal neue Tarifmodelle von Deutsche Glasfaser vorgestellt wurden. Hierzu ist zu bemerken, dass es jetzt schneller wird bei auf 24 Monate gerechnet nur leicht erhöhten Kosten. Die seinerzeit abgeschlossenen Tarife behalten weiterhin ihre Gültigkeit, so dass niemand gezwungen ist einen der neuen Tarife zu wählen.
Die neuen Tarife sollte man selbst gegen den eigenen seinerzeit abgeschlossenen Tarif gegenüber stellen und vergleichen, vielleicht ist der neue Tarif ansprechender.
Weitere Einzelheiten zu den aktuellen Tarife findet man auf der Webseite von Deutsche Glasfaser (Tarife).
Recht ansprechend an dem neuen Tarifmodel ist die Möglichkeit in den ersten 12 Monaten für 24,99€ pro Monat zwischen den Tarifen DG basic 200, DG classic (400) und DG premium (600) wechseln zu können. So kann man mit dem Tarif DG premium (600) starten und wechselt kurz vor Ende der 12 monatigen Wechselzeit zu einem kleineren Tarif.

Mit den neuen Tarifen ist auch ein anderer Zeitpunkt des Beginns der Laufzeit des Vertrages verbunden. Mit der Herstellung des funktionstüchtigen Glasfaseranschluss beginnt auch die 24 monatige Laufzeit des Vertrages mit Deutsche Glasfaser. Jedoch werden Zahlungen erst fällig, wenn die Rufnummern vom alten Anbieter portiert werden. In der Zeit zwischen dem fertiggestellten Glasfaseranschuss und der Portierung der Rufnummern zahlt man weiterhin an den Altanbieter und kann den FTTH Anschluss kostenlos nutzen.

Bei den alten Tarifen begann die 24 monatige Laufzeit des Vertrages mit Deutsche Glasfaser erst mit der Portierung der Rufnummern.

Deutsche Glasfaser Baubüro :

Herr Molitor kündigte an, dass ab Mittwoch, dem 17.10.2018  in Preetz ein Baubüro von Deutsche Glasfaser eröffnet wird. Alle Fragen rund um den Ausbau in Preetz, zum eigenen Vertrag und zu Neuverträgen können im Baubüro gestellt werden. Das Baubüro ist unter folgender Adresse zu finden:

Lange Brückstraße 26
24211 Preetz
Öffnungszeiten :
Mittwoch :  10:00 – 13:00 Uhr und  14:00 – 17:00 Uhr

Bauinfoabend für Preetz 7

Hallo Zusammen,

dies mag ein Bißchen kurzfristig sein, aber ich habe erst heute davon erfahren, dass ein Bauinfoabend für das Gebiet Preetz 7 von Deutsche Glasfaser angesetzt wurde.

Bauinfoabend für das Ausbaugebiet Preetz 7
am 25.09.2018 um 19:00 Uhr
im PTSV Sportheim,
Lindenstraße 37
24211 Preetz

Die Themen:

  • Aktueller Status der Bauplanung
  • Informationen rund um den Hausanschluss:
    Was passiert vor und in ihrem Haus bzw. in Ihrer Wohung
  • Wissenwertes zum Service und den Tarifen von Deutsche Glasfaser

Ich muss mal schauen, ob ich mich hierfür frei machen kann um ggf. dort teilnehmen zu können. In kürze evtl. mehr.

Der Hausanschluss

Am 20.06.2017 wurde der FTTH-Glasfaser Hausanschluss bei Herrn Werth fertig gestellt. Herr Werth war so freundlich uns ein paar Bilder zur Verfügung zu stellen, die aus diesem Anlass gemacht wurden.
Der Aufwand inklusive der Freischaltung des Glasfaseranschlusses betrug knapp 2 Stunden.

Hier wird der HÜP (Hausübergabepunkt) gesetzt. In diesem HÜP läuft das Glasfaserkabel im Haus auf.

Anschließend wird das Glasfaserkabel mit einem vorkonfektionierten Glasfaserkabel mit Kupplung verspleißt.

Setzen des NT (Network Termination) oder Netzabschluss. Dieser NT ist ein aktives Bauteil das Strom für den Betrieb benötigt. In ihm werden aus den Lichtsignalen im Glasfaserkabel wieder elektrische Signale gemacht.

Lt. Deutsche Glasfaser kann der Weg zwischen HÜP (Hausübergabepunkt)  und NT (Network Termination) bis zu 20 Meter lang sein und muss für das dünne gelbe Glasfaserkabel vom Kunden vorbereitet sein. Dies bedeutet eventuelle Durchbohrungen in Wänden und Kabelkanäle sind vom Kunden selbst oder durch einen vom Kunden beauftragten Elektroinstallateur herzustellen, damit die Installateure von Deutsche Glasfaser nur noch das Glasfaserkabel verlegen müssen.

An den NT wird nun der Router angeschlossen werden. Dies kann entweder der Router von Deutsche Glasfaser sein oder ein eigener Router.

Glasfaser in Preetz – Eine persönliche Geschichte von Jens Wohlert

Jens Wohlert

Mein Name ist Jens Wohlert. In diesem Beitrag möchte ich ihnen ein wenig über meine persönlichen Erfahrungen zu dem Thema schnelles Internet in Preetz berichten.

Schon vor ein paar Jahren hatte ich mich bei der Telekom erkundigt, wann ich mit einer schnelleren Internetverbindung rechnen könne. Die Mitarbeiter im T-Punkt waren zwar sehr bemüht machten mir aber für meinen Anschluss an die weite Welt wenig Hoffnung.

Nachfragen bei der Stadt Preetz gaben mir nur die Erkenntnis, dass ich bis auf weiteres mit dem Leben müsse was mir zur Zeit zur Verfügung steht. Keine guten Aussichten für jemanden, für den eine stabile und schnelle Internetverbindung nicht nur privat, sondern auch beruflich entscheidend ist.

Erfreut war ich, als ich am Anfang des letzten Jahres (2016) mitbekam, dass sich in Preetz endlich etwas bewegen sollte nach so vielen verschlafenen Jahren des kommunikativen Stillstands.
Feuer und Flamme für die sich anbahnende zukunftsweisende Lösung für Preetz war ich gleich bei der ersten Veranstaltung der Firma Deutsche Glasfaser während der Kieler Woche am 20. Juni 2016 anwesend. Diese Veranstaltung in der Mesa der Wilhelminenschule war sehr gut besucht und der Aufruf als Multiplikator mitzuwirken viel auf fruchtbaren Boden.

In den folgenden Gesprächen und durch Recherchen im Internet stellte ich schnell fest, dass die Glasfaser der aktuelle Stand der Technik ist und dies seit 1985, wo es schon von der damaligen Bundespost festgestellt wurde. Trotzdem ist vom damaligen Postminister ein Ausbau mit Kupferkabeln bevorzugt worden. Siehe auch einen entsprechenden Artikel im Spiegel vom 03.09.1984.

Zitat: „Der Grund war die absehbare Entwicklung der „leistungsfähigeren Glasfaserkabel“ (Schwarz-Schilling), die im Gegensatz zu den herkömmlichen Kupferkabeln, eine Kombination der Programmverteilung mit der Daten- und Geschäftskommunikation ermöglichen. Würde Schwarz-Schilling mit der flächendeckenden Verbreitung der Kupferkabel beginnen, so zeichnete es sich schon damals ab, riskierte er die demnächst fällige Nachrüstung derselben Gebiete in der moderneren Glasfasertechnik – eine gigantische Doppelausgabe.“
Wer den Artikel aufmerksam liest wird der Interessenkonflikt von Schwarz-Schilling in Bezug auf Kupfer nicht verborgen geblieben sein…
Die Einstellung zum seit Jahrzehnten im Boden liegenden und abgeschriebenen Kupferkabel hat sich auch beim Nachfolgeunternehmen der Bundespost nicht geändert.

Mit dem neuen Bürgermeister Björn Demmin zog auch ein neuer frischer Wind ins Rathaus ein. Endlich wieder zweimal im Jahr der Jahrmarkt auf dem Cathrinsplatz und auch andere Projekte werden aufs Gleis gebracht.

Es geht wieder voran mit Preetz.

Der Breitbandausbau wurde von der Stadt Preetz europaweit ausgeschrieben und auch die Telekom meldete sich. Einige Gespräche, Verhandlungen und Angebote später lag Mitte September 2015 das Angebot der Telekom auf dem Tisch des Bürgermeisters. Dort stand dann zulesen, dass man von der Stadt rund 160.000€ haben wolle für den Breitbandausbau. Leider konnte die Telekom keine flächendeckende Breitbandversorgung mit 30Mbit/s für die gesamte Stadt garantieren, wie sie durch Vorgaben der EU eingefordert werden.

Anfang Oktober 2015 warf dann die Firma Deutsche Glasfaser ihren Hut (sprich: Angebot) in den Ring für den FttH Glasfaserausbau des ganzen Preetzer Stadtgebietes. Dieser Ausbau ist für die Stadt und uns Preetzer komplett kostenlos. Einzige Voraussetzung hierfür 40% der Telefonanschlussinhaber müssten zu Deutsche Glasfaser wechseln. Ein ambitioniertes Vorhaben. KN Artikel vom 16.10.2015 „Deutsche Glasfaser wirft Hut in den Ring“

Mit diesem Angebot von Deutsche Glasfaser war folgerichtig das Angebot der Telekom vom Tisch. Wäre die Stadt Preetz trotzdem auf das Angebot der Telekom eingegangen hätte sie sich der Beihilfe schuldig gemacht. Abgesehen davon, wieso soll man Geld für etwas ausgeben, was man auch kostenlos erhalten kann? Wenig sinnvoll bei der klammen Haushaltslage der Stadt Preetz.

Verhandlungen wurden geführt und juristischer und ingenieurtechnischer Sachverstand  eingeholt ( KN Artikel vom 11.05.2016 „Hürdenlauf zum schnellen Internet“). Am Ende stand der Gestattungsvertrag mit  dem die Firma Deutsche Glasfaser in Preetz seine FttH-Glasfaserkabel verlegen darf.
Dieser Gestattungsvertrag wurde  Anfang Juni 2016 unterschrieben ( Artikel in den Kieler Nachrichten ). Es folgte darauf die Eingangs erwähnte Vorstellung von Deutsche Glasfaser am 20.06.2016 in der Wilhelminenschule.

Inzwischen ist auch die Telekom aktiv geworden. Flugs wurde vom Platzhirsch entschieden, dem unliebsamen Konkurrenten das Leben nicht einfach zu machen. Weil keine langwierigen Genehmigungen eingeholt werden mussten konnte gleich der eigene Ausbau des Kupferkabels in Angriff genommen werden. Und so erfolgte der Ausbau mit der kupferbasierten Vectoringtechnik, der die Stadt vorher 160.000€ hätte kosten sollen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Nur ist dies die ausgemachte Strategie des Platzhirschen und Besitzers der letzten Meile des Kupferkabels, wie ein Blick in die Geschichte anderer FttH Projekte zeigt.

www.teltarif.de/lueneburg-glasfaser-ausbau-telekom

KN Artikel 15.12.2015 „Konkurrenz zwing zum Handeln“ in Lütjenburg

Das „Friedensangebot“ der Telekom vom Januar 2017 sehe ich daher eher skeptisch…

Für Preetz kommt dieses „Friedensangebot“ zu spät. Jetzt sehen wir in Preetz zwei konkurrierende Netzkonzepte. Einmal die zukunftsweisende „Glasfaser bis ins Haus“ FttH – Technik, die noch mit der Unterstützung der Preetzer gebaut werden will und zum Anderen die VDSL Vectoringtechnik, bei der die letzte Meile bis ins Haus immer noch aus dem alten Kupferkabel besteht, auch wenn die Werbung und die Werber teilweise anderes behaupten.

Nun hat sich die Telekom klar dazu bekannt in der nächsten Jahren nur in die (VDSL)/Vectoring-Technik zu investieren. Der FttH-Ausbau des ehemaligen Monopolisten ist nahezu zum Erliegen gekommen. Wer dennoch von der Telekom einen FttH Glasfaseranschluss haben möchte ist schnell mit einigen 1000 € dabei, da das Glasfaserkabel extra für ihn bis ins Haus verlegt werden muss.

Beim Angebot der Telekom an die Stadt Preetz war ein detaillierter Hinweis auf die Fördermittel der Bundesregierung mit beigefügt. Da man davon ausgehen kann, dass auch weiterhin der Breitbandausbau durch den Bund gefördert wird ist es nur folgerichtig, wenn in einem Bereich mit Vectoringtechnik in den kommenden Jahren versucht wird weitere Fördermittel erhalten zu wollen. Soll heißen, wenn die Nachfolgetechnik „Super-Vectoring“ als Ausbauziel von der Telekom definiert wird gibt es noch einmal Fördermittel. Letztlich bedeutet dies, dass in jede Straße weitere mit Glasfaser versorgte Unterverteiler aufgestellt werden. Das Glasfaser kommt zwar wieder dichter an den Kunden heran aber eben nicht bis ins Haus. Mit weiterer Förderung durch den Bund kommt dann irgendwann im 4. oder 5. Bauabschritt in 20-25 Jahren die Glasfaser von der Telekom endlich wirklich bis ins Haus.
Diese Strategie ist so durchsichtig, wie nicht wirklich befriedigend und zielführend.  X-Mal sollen Fördermittel vom Bund kassiert werden und es geht nicht wirklich voran. Das Kupferkabel wird bis zum letzten Moment als Geldquelle verwendet, statt einmal wirklich eigenes Geld in die Hand zu nehmen.

Im Telekommunikationsgeschäft ist der Ex-Monopolist kein Kind von Traurigkeit, wenn es darum geht seine eigenen Pfründe zu sichern. Es wird mit harten Bandagen gekämpft, um kleine innovative Unternehmen vom lukrativen Markt fern zu halten. Solange kein alternatives FttH-Glasfasernetz in einer Gemeinde existiert gibt es keinen richtigen Wettbewerb und damit keine Auswahl für den Kunden für einen günstigen Telefon- und Kommunikationsanschluss. Bei jeder Verbindung in die weite Welt über die letzte Meile der Telekom wird auch dort die Hand aufgehalten auch wenn man seinen Vertrag bei einem der Reseller wie O2, 1und1 oder woanders hat.

Wer zurzeit nur auf den günstigen Preis schaut verliert den Blick auf das große Ganze, dass ich versucht habe zu entwickeln.
Zurzeit mag ein FttH-Glasfaseranschluss von Deutsche Glasfaser minimal mehr Geld kosten als ein vergleichbarer Anschluss des Wettbewerbs, aber auf kurze Sicht ist davon auszugehen, dass sich der Telekommunikationsmarkt weiter entwickelt. Die Preise sind seit jeher im Fluss und dies zum Vorteil für den Kunden. Schließlich muß auch die Deutsche Glasfaser sich nach dem Ausbau und den 2 Jahren Vertragslaufzeit dem Wettbewerb stellen.

Für jeden Preetzer liegen der eigene und der solidarische Vorteil, den der Ausbau eines FttH-Glasfasernetzes in unserer Stadt mit sich bringt, klar auf der Hand:

  • man erhält einen stabilen und störungsfreien FTTH Glasfaseranschluss bis ins Haus, der auch nach den 2 Jahren Vertragslaufzeit im Haus bestehen bleibt.
  • keine Ausbaukosten (0 €) für den Hausanschluss während der Nachfragebündelung, danach werden letztlich die notwendigen Baukosten umgelegt i.d. Regel sind dies um die 1400 – 1500€ je nach den örtlichen Gegebenheiten.
  • kein doppeltes Bezahlen für maximal 12 Monate, wenn der Altvertrag bei der Fertigstellung des FttH-Glasfaseranschlusses noch läuft.
  • Übernahme der alten Rufnummern, wenn Deutsche Glasfaser den Altvertrag kündigt und die Telefonnummern schließlich portiert.
  • der Altvertrag wird erst von Deutsche Glasfaser gekündigt, wenn der FTTH Glasfaseranschluss funktionsbereit ist. Somit ist sichergestellt, dass der Kunde in der Übergangsphase nicht ohne Telefonanschuss ist.
  • Aufgrund der durch die Telekom angekündigten Abschaltung von analoger und ISDN Telefonie 2018 und der damit notwendigen Umstellung auf VoIP (Voice over IP) (Sprache über Internet) werden sowieso Maßnahmen, wie ein neuer Router und ggf. neue Telefone notwendig. Von hier ist der Schritt zu FTTH kein Akt mehr, weil die gleiche Technik verwendet werden muss – nur zum Teil die notwendige Bandbreite nicht vorhanden ist.
  • durch Solidarität bring man nicht nur sich selbst, sondern vor allem Preetz nach vorne.
  • auf längere Sicht günstigere Telekommunikationskosten.
  • kein „Elektrosmog“ auf der Glasfaserleitung wegen der Übertragung durch Licht.
  • Es gibt keine Störeinflüsse auf die Glasfaserleitung durch elektromagnetische Felder von z.B. Transformatoren, Mikrowellengeräten u.a.

FttH Glasfaserausbau in Preetz geht mit Polygon 7 und 8 in die nächste Etape

FttH Glasfaserausbau in Preetz - Polygon Übersicht

Weitere Bürgerinnen und Bürger in Preetz können sich über positive Nachrichten zu ihrem FttH Glasfaseranschluß in der Schusterstadt freuen!

Die Verlängerung der Nachfragebündelung für einen Glasfaserausbau in Preetz war in zwei weiteren Stadtgebieten erfolgreich, so dass die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser das Glasfasernetz auch dort ausbauen wird.

Projektleiter Tjark Hartmann - Deutsche Glasfaser
Projektleiter Tjark Hartmann – Deutsche Glasfaser

Nachdem im Ausbaugebiet Preetz 1 der Glasfaserausbau in vollem Gange ist, wird nun auch grünes Licht für die Ausbaugebiete 7 und 8 im Südwesten von Preetz gegeben. „Das ist ein großer Erfolg“, zeigt sich Deutsche Glasfaser Projektleiter Tjark Hartmann zufrieden. „Bei den Gebieten 7 und 8 handelt es sich um große Bereiche der Stadt. Insgesamt können wir hier etwas mehr als 2.500 Haushalte mit Glasfaser versorgen.“

Möglich wird der Ausbau in den beiden Bereichen durch die Gestaltung der einzelnen Polygone, dass dabei leider einige Straßen in denen die Akzeptanz nicht gegeben ist auf der Strecke bleiben – ist leider der aktuelle Stand der Dinge. Wenn man sich diese Straßen genauer ansieht, dann stellt man fest, dass sie von Mehrfamilienhäusern dominiert werden. In Mehrfamilienhäusern gibt es leider immer wieder die Problematik zwischen Mieter und Vermieter, wie aber auch bei Wohnungsbaugesellschaften oder Eigentümergemeinschaften, wo sich die Frage stellt – wer ist für die Beauftragung zuständig, oder auch was kann und muss wer genehmigen. Zu diesem Thema habe ich schon mal einen weiteren sehr interessanten Bericht geschrieben, der hier zu finden ist.

Das sollte ich als Mieter, Eigentümer oder Vermieter zum Thema FttH wissen!

„Durch die flexible Gestaltung der einzelnen Polygone konnten wir die Gebiete so optimieren, dass die notwendige Akzeptanz erreicht wurde. Im Bereich Preetz 8 wurde das Polygon minimal angepasst“, erklärt Hartmann und betont noch einmal: „Ganz entscheidend für das Erreichen der Quote war die aktive Unterstützung zahlreicher Preetzer, die Nachbarn, Freunde und Familie über das Thema Glasfaser informiert haben.“

Seit September 2016 ist die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser in Preetz aktiv, um den Glasfaserausbau in der Stadt zu realisieren. Ziel ist es, die gesamte Stadt an das Netz zu bringen. Um dieses Vorhaben umzusetzen, wurde Preetz in insgesamt acht Ausbaugebiete, sogenannte Polygone, aufgeteilt, die flexibel angepasst werden.

Der Bau des Netzes in Preetz 7 und 8 ist für den Herbst 2017 geplant. Bis dahin haben die Haushalte, die bis jetzt noch keinen Vertrag unterzeichnet haben noch die Möglichkeit günstig auf den Glasfaser-Zug aufzuspringen. Ebenso wie die Haushalte in den übrigen Polygonen jetzt die Chance nutzen sollten, um einen Ausbau in Ihrem Stadtteil zu unterstützen.

„Wir werden in den kommenden Monaten die Akzeptanz in den einzelnen Bereichen regelmäßig prüfen und gegebenenfalls die Polygone anpassen, um weitere Gebiete ausbauen zu können“, blickt Tjark Hartmann voraus. „Unser Ziel bleibt es, auch die übrigen Polygone mit dem Glasfasernetz zu versorgen“, so Hartmann. „Wie die positive Entwicklung durch die Bürgerinitiative in den Bereichen Preetz 1, 7 und 8 gezeigt hat, ist und bleibt es wichtig, dass auch in den übrigen Polygonen die Bürger selbst aktiv werden und ihre Nachbarn im persönlichen Dialog von der Wichtigkeit des Glasfasernetzes für ihren Stadtteil überzeugen“, appelliert Hartmann.

Weitere Informationen über Deutsche Glasfaser und die buchbaren Produkte sind online unter www.deutsche-glasfaser.de verfügbar.

FttH Glasfaserausbau in Preetz - Polygon 7
FttH Glasfaserausbau in Preetz – Polygon 7
FttH Glasfaserausbau in Preetz - Polygon 8
FttH Glasfaserausbau in Preetz – Polygon 8

FTTH – Was sollte ich als Mieter und Vermieter wissen!

Immobilie in Preetz ©Photo: aadhoc-media.de • Thomas Rohwedder

Grundvoraussetzung für die Versorgung eines vermieteten Objektes wie zum Beispiel einer Mietwohnung oder Ähnliches ist ein Vertrag, den der Bewohner mit einem Netzbetreiber wie Beispielsweise der Deutsche Glasfaser abschließt.

Der Mieter ist der Vertragspartner mit dem Netzbetreiber wie der Firma Deutsche Glasfaser. Damit der Mieter der Wohung versorgt werden kann, ist jedoch die Zustimmung des Vermieters notwendig, damit auf dem Grundstück und im Haus das FTTH – Glasfaserkabel verlegt werden kann.

Was sich in einem vermieteten Eigenheim noch recht einfach durchführen läßt, wird mit der Größe des Objekts und der Anzahl der beteiligten Eigentümer komplizierter. Aber auch hier steht der Mieter nicht im Regen. Wenn sich in einer Eigentümergemeinschaft kein konsenz für einen FTTH – Ausbau findet.

Mit der Novelle des Telekommunikationsgesetz  (TKG) und dessen Inkrafttretens am 10.11.2016 wird es jetzt auch einfacher in vermieteten Objekten eine positive Entscheidung für den FTTH Ausbau herbeizuführen.

Zu beachten ist der § 77k TKG „Netzinfrastruktur von Gebäuden“

Ein interessanter Artikel hierzu findet sich auf der Webseite http://www.immobilienmanager.de

Zitat:
„Eigentümer muss Eingriff dulden“
Doch auch für Grundstückseigentümer hat das Gesetz hervorgehobene Bedeutung. Die Vorschriften greifen unter bestimmten Voraussetzungen in das Eigentum ein und schreiben Duldungspflichten in Bezug auf die Verlegung von Glasfaserkabeln in einem Gebäude vor. Die praktische Umsetzung begleitet und betreut eine zentrale Informationsstelle sowie eine Streitbeilegungsstelle der Bundesnetzagentur.

Für Grundstückseigentümer ist vor allem Paragraph 77k Telekommunikationsgesetz (TKG) zu beachten. Dieser gestattet nunmehr den sogenannten „Wohnungsstich“, der im Gegensatz zum sogenannten „Hausstich“, bislang nicht gesetzlich geregelt war. Beim Hausstich werden Glasfaserleitungen bis zu den Netzabschlusspunkten in oder an dem Gebäude verlegt, beim Wohnungsstich bis in die Räumlichkeiten, in denen das Hochgeschwindigkeitsnetz genutzt werden soll.

Der Grundstückseigentümer muss demnach die Verlegung von Hochgeschwindigkeitsleitungen dulden. Es ist nicht erforderlich, dass er sein Einverständnis zu den Maßnahmen an seinem Eigentum gibt. Der Wohnungsstich ist somit eine weitere, die Rechte des Grundstückseigentümers einschränkende Vorschrift. Die Regelungen sind indes so angelegt, dass vornehmlich auf dem Grundstück und im Gebäude vorhandene Netzinfrastrukturen mitgenutzt werden sollen. Der Wohnungsstich ist nicht das vorrangige Mittel zum Ausbau der Netzinfrastruktur.

Ein denkbarer Fall für einen Wohnungsstich ist der Wunsch eines Mieters, die Vorzüge eines Hochgeschwindigkeitsnetzes in seiner Mietwohnung zu nutzen. Schließt dieser mit einem öffentlichen Telekommunikationsnetzbetreiber einen entsprechenden Vertrag ab, kann das Unternehmen unter vorgenannten Voraussetzungen sein Telekommunikationsnetz in den Räumen des Kunden „abschließen“, das besagt Paragraf 77k TKG.“
Zitat Ende.

Dies zur rein rechtlichen Betrachtung. Für die Deutsche Glasfaser ist jedoch klar, dass sie sich aus Streitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter heraushalten wird. Dies ist schon seit dem Anfang des FTTH Projektes in Preetz so und war in anderen Projekten nicht anders.

Das mit einem FTTH Anschluss eines Gebäudes einmalige aber überschaubare Kosten für die Verlegung des Glasfaserkabels innerhalb des Gebäudes auftreten sollte jedem bewußt sein. Die Deutsche Glasfaser kommt auch hier dem Einzelnen entgegen. Die allgemeine Aussage hierzu ist, wenn ein Weg für das Glasfaserkabel innerhalb des Hauses geschaffen ist mit z.B. Kabelkanälen und Wandbohrungen, so wird das Glasfaserkabel bis zu 20m innerhalb der Wohneinheit zwischen HÜP und NT von Deutsche Glasfaser verlegt. Wie die genaue Verlegung dann innerhalb eines Mietobjektes aussieht wird immer im Vorfeld der eigentlichen Verlegung mit den Betroffenen abgesprochen.

Der Vorteil, der mit der Verlegung eines FTTH Glasfaseranschlusses einher geht ist die Steigerung des Wertes der Immobilie, wie dieser Artikel der Webseite www.qm-magazin.de zeigt. In dem Artikel wird unter anderem angeführt, dass sich mit einem FTTH Glasfaseranschluss der Wert zwischen 3 bis 8 Prozent steigern wird.
Im Umkehschluss heißt dies aber auch, mit einem „Nicht“-Anschluss wird die Immobilie weniger Wert, wenn rings um einen herum FTTH – Glasfaseranschlüsse existieren. Für einen Blick in die Nachbarschaft reicht nicht unbedingt der Blick zum Nachbarn gegenüber. Der Blick in die Nachbargemeinden wie Nettelsee, Löptin, Kühren, Warnau, Bothkamp, Kirchbarkau, Honigsee, Großbarkau, Klein Barkau, Pohnsdorf , Postfeld, Barmissen und Wahlstorf und weiteren Gemeinden, die sogar die bei Breitbandzweckverband im Kreis Plön die benötigte Quote von 55% erreicht haben, zeigt sich, dass diese Gemeinden für einen Mieter, Heimarbeiter oder Gewerbetreibenden an Attraktivität gewinnen. Preetz steht damit in direkter Konkurenz zu den Nachbargemeinden.

Wie an anderer Stelle hier schon geschrieben wurde – wird ein FTTH Glasfaser Breitbandanschluss nicht nur im privaten Bereich immer wichtiger. Die Anforderungen der Technik werden einem von Außen vorgegeben und somit kommt jeder in die Situation, daß es mit der bestehenden Kupferkabeltechnik der Telekom in Zukunft so nicht weiter gehen wird. Alles was von dort kommt ist nur Übergangstechnologie, statt sich einmal richtig mit FTTH für die Zukunft aufzustellen. Danach entfallen auch die weiteren Schritte, die bei der Telekom mit aufgepeppter veralteter Technik und ständig neuen Routern notwendig sein werden.

Einmal die richtige Entscheidung für einen FTTH – Glasfaseranschluss treffen – um damit Unabhängig zu sein von den notwendigen Zwischenschritten bei der Kupfertechnik mit zusätzlichen Ausgaben in neue Technik alle paar Jahre.